Exit-Interviews: von der operativen Aufgabe zur strategischen Möglichkeit

Für einen stressfreien und strategischen Ausstieg

Exit-Interviews werden von Mitarbeiter:innen und dem Unternehmen eher als herausfordernde und stressige Situationen wahrgenommen. Während Mitarbeitende häufig nicht wissen, ob der Kündigungsgrund gegenüber Vorgesetzten erwähnt werden kann, müssen Vorgesetzte mit dem Weggang des Mitarbeitenden Ersatz für verlorenes Fachwissen und Kompetenzen finden. Infolgedessen ist es keine Seltenheit, dass diese Gespräche nur von den wenigsten Unternehmen systematisch geführt, ausführlich analysiert und konkrete Maßnahmen abgeleitet werden. Aus dieser erhöhten Stress-Wahrnehmung resultiert, dass der strategische Wert von Exit-Interviews nicht vollkommen genutzt oder sogar ignoriert wird.

Offene und kontinuierliche Kommunikation als Basis des strategischen Wertes

Motivierte Mitarbeiter:innen sind eher dazu geneigt, sich in ihrem Unternehmen zu engagieren und tendieren seltener dazu, ihr Unternehmen zu verlassen. Aus diesem Grund ist der regelmäßige Austausch zwischen Angestellten und Führungskräften im Rahmen von Befragungen, persönlichen Gesprächen oder einer Kombination aus beidem, essenziell. Dieser Austausch signalisiert, dass auf Gefühle, Meinungen und Ideen Wert gelegt wird, was zu einer Stärkung des Engagements, des Zugehörigkeitsgefühl und folglich zu einer Reduzierung der Mitarbeiterfluktuation führt (siehe vorherigen Point-of-VIEW-Beitrag zur Fluktuation).
Durchdachte Exit-Interviews stellen in diesen kontinuierlichen Gesprächen einen Höhepunkt in der offenen Kommunikation dar. Sie beleuchten insbesondere vorhandene Probleme im Unternehmen, geben Aufschluss über verborgene Herausforderungen, Chancen und liefern wichtige Wettbewerbsinformationen. Dabei sollte man berücksichtigen, dass Mitarbeiter:innen auch nach der Beendigung des Arbeitsverhältnisses weiterhin Botschafter:innen des Unternehmens sind, was ebenfalls zur Beeinflussung der Fluktuation beiträgt.

Ihre Ansprechpartnerin:

Nina Bergner

Nina Bergner
Junior Project Managerin

AKTUELLE SKOPOS GROUP NEWS

Hürth, 21. Juni 2022 – SKOPOS begleitet in diesem Jahr die Wahl zum ‚Besten Händler des Jahres‘ unter den Verbraucher:innen in Deutschland und Österreich – ein begehrter Preis im Handel, der als verlässliches Siegel in der Branche gilt. Es gibt zahlreiche Neuerungen, angefangen bei SKOPOS als neues Institut, über eine… ...

Köln, den 25. Mai 2022 – Für die Generation der 14- bis 17-Jährigen sind Klima- und Umweltschutz wichtige Themen und sie sind bereit, ihren Alltag nachhaltig zu gestalten. Beim Modekonsum kennt diese Bereitschaft allerdings Grenzen. Zu wichtig ist das Bedürfnis, sich über Kleidung auszudrücken. Das sind zentrale Ergebnisse einer qualitativen… ...

Hürth, 23. Februar 2022 – Das Data Science Team von SKOPOS ELEMENTS bringt mit seinem Marketing Dashboard ein neues Tool auf den Markt, das für Marketing Manager eine echte Erleichterung bringt. Denn mit den Dashboards lassen sich zentrale Fragen wie diese ganz einfach beantworten: Wie verteilen wir unser Marketingbudget, um… ...

Hürth, 14. Januar 2022 – Die Expert:innen für Customer Experience (CX) und Communities von SKOPOS CONNECT freuen sich über hochkarätige Verstärkung: Christoph Gershteyn steigt im Team um Oliver Kern als Director CX ein. Der Diplom-Geograph und diplomierte Betriebswirt verfügt über mehr als fünfzehn Jahre Erfahrung im CX-Bereich sowohl auf Instituts-… ...

youTubeFacebookXINGLinkedin

SKO­POS VIEW GmbH & Co. KG | © 2022 Alle Rech­te vor­be­hal­ten.