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OFFENFRAGENUNDMEHRERFAHREN.
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Wenn die Zahlen stimmen, aber die Ursache im Dunkeln bleibt

Für HR- und People-Verantwortliche in mittelständischen Unternehmen, die mehr wollen als Durchschnittswerte.

Sie haben die Befragungsergebnisse ausgewertet. Die Zufriedenheit ist gesunken, in Bereich X besonders. Aber warum genau? Welche Situation hat das ausgelöst? Welche Themen bewegen die Leute wirklich? Das sagt Ihnen keine Skala der Welt.

Qualitative Methoden sind die Antwort, wenn Zahlen aufhören zu sprechen. Kein Ersatz für Ihre quantitative Befragung — sondern der direkte Dialog, der Befunde erklärt, vertieft und handhabbar macht.

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Was qualitative Methoden leisten, was Zahlen nicht können

Quantitative Befragungen liefern das Bild: Wo liegt die Zufriedenheit? In welchen Bereichen gibt es Ausreißer? Wer unterscheidet sich von wem? Qualitative Methoden zeigen, was hinter diesem Bild steckt – die Beweggründe, die Kontexte, die Geschichten dahinter. Erst beides zusammen ergibt eine Grundlage, auf der Sie wirklich entscheiden können.

Der entscheidende Unterschied: Quantitative Erhebungen erfassen den Ist-Zustand. Qualitative Methoden interessieren sich für die Ursachen dahinter. Während ein Fragebogen eine Antwort einfriert, erlaubt ein Tiefeninterview oder eine Fokusgruppe den Dialog – und damit das Entdecken von Themen, die kein Fragebogen vorhergesehen hat.

Wann qualitative Methoden sinnvoll sind – drei Zeitpunkte

Vor der Befragung: Die richtigen Themen erst entdecken

Manchmal weiß man noch nicht genau, wonach man fragen soll. Besonders bei Themen, die außerhalb des üblichen Standards liegen – etwa bei kulturellen Veränderungen, neuen Arbeitsmodellen oder unbekannten Belastungsquellen – ist eine qualitative Vorstudie nicht nur hilfreich, sondern häufig notwendig.

Eine Fokusgruppe oder ein Tiefeninterview hilft dabei, relevante Problempunkte zu entdecken, Themenfelder zu erkunden und blinde Flecken zu schließen. Die gewonnenen Erkenntnisse fließen dann direkt in die Fragebogenentwicklung ein – damit Ihre quantitative Befragung die richtigen Fragen stellt.

Während der Befragung: Qualitatives und Quantitatives verbinden

Qualitative und quantitative Methoden schließen sich nicht aus – sie lassen sich direkt kombinieren. Eine Möglichkeit: offene Fragen in einem ansonsten standardisierten Fragebogen. Teilnehmende erhalten so die Möglichkeit, Bewertungen zu begründen oder Aspekte zu ergänzen, die in geschlossenen Antwortformaten keinen Platz haben.

Das erfüllt zwei Funktionen: Nicht ausreichend abgedeckte Themen werden sichtbar. Und quantitative Antworten – etwa ein „stimme nicht zu“ – bekommen einen nachvollziehbaren Grund. Die Analyse wird aufwendiger, aber erheblich gehaltvoller. Moderne KI-gestützte Textanalyse macht diesen Mehraufwand heute deutlich beherrschbarer als noch vor wenigen Jahren.

Nach der Befragung: Das Warum hinter den Ergebnissen verstehen

Die Ergebnisse liegen vor. Die Zufriedenheit in einem Bereich ist gesunken – aber warum genau? Was hat das ausgelöst? Und was wollen die Mitarbeitenden dort wirklich ändern? Darauf gibt die quantitative Auswertung keine Antwort.

Genau hier setzen qualitative Methoden an: Fokusgruppen oder Tiefeninterviews mit den betroffenen Bereichen helfen dabei, kritische Ergebnisse zu erklären, Ursachen zu identifizieren und gemeinsam Lösungsansätze zu erarbeiten. So werden aus Daten konkrete Handlungsfelder – und aus Handlungsfeldern Maßnahmen, die intern Akzeptanz finden.

Die Verfahren im Überblick

Qualitative Personalforschung arbeitet mit zwei grundlegenden Formaten: Gruppenverfahren und Einzelverfahren. Welches passt, hängt von Ihrer Fragestellung, der Unternehmenskultur und dem Zeitpunkt im Prozess ab – wir empfehlen gemeinsam mit Ihnen das richtige Design.

Fokusgruppen

In einem moderierten Gruppeninterview kommen mehrere Teilnehmende zu einer strukturierten Diskussion zusammen. Der soziale Kontext regt zum Gespräch an und erzeugt eine große Bandbreite an Antworten. Gleichzeitig lassen sich über mehrere Fokusgruppen hinweg generelle Trends ablesen.

Fokusgruppen folgen je nach Fragestellung unterschiedlichen Methoden:

  • SWOT-Analyse – Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken werden gemeinsam in einer Vier-Felder-Matrix gesammelt und bewertet.
  • How-Wow-Now-Matrix – Ideen und Lösungsansätze werden sortiert nach Umsetzbarkeit und Originalität: originell aber schwer umsetzbar (How), neu und leicht realisierbar (Wow), bewährt und direkt umsetzbar (Now).
  • Driver Analyses – Die Gründe hinter Antworten und Problemen werden systematisch hinterfragt („Warum-Analyse“), um die eigentlichen Treiber eines Themas zu ermitteln.
  • Charrette-Verfahren – Gruppen arbeiten reihum an verschiedenen Themen und ergänzen in jeder Runde die Ergebnisse der vorherigen Gruppe.

Wichtig bei Fokusgruppen: Eine professionelle externe Moderation ist entscheidend. Ohne sie besteht die Gefahr, dass sozial erwünschte Antworten dominieren oder einzelne Stimmen den Raum einnehmen. Unsere Moderatorinnen und Moderatoren schaffen einen Rahmen, in dem auch unbequeme Meinungen Platz haben.

Einzelinterviews und Card Sorting

In Einzelinterviews werden Teilnehmende im persönlichen Gespräch zu einem Thema befragt. Der Forschende geht auf Antworten ein, fragt gezielt nach und erhält so detailreiche Einblicke, die in einem Gruppensetting nicht entstehen würden. Besonders bei sensiblen Themen – etwa Führungsverhalten, persönlichen Belastungen oder Konflikten – ist das Einzelformat die bessere Wahl.

Eine spezifische Methode im Einzelinterview ist das Card Sorting: Teilnehmende ordnen und bewerten Karten mit Begriffen, Aussagen oder Situationen. Das Verfahren hilft dabei, besondere Ereignisse oder Augenblicke zu identifizieren und macht subjektive Prioritäten sichtbar, ohne dass die befragte Person artikulieren muss, was sie „eigentlich meint“.

So arbeiten wir mit Ihnen

Wir übernehmen den gesamten Prozess — von der Definition des Untersuchungsproblems bis zur Ergebnispräsentation mit klaren Empfehlungen.

  • Problemdefinition – Wir helfen Ihnen, die richtigen Fragen zu stellen, bevor die Erhebung beginnt.
    Untersuchungsdesign – Wir empfehlen das Verfahren, das zu Ihrer Situation passt: Tiefeninterviews, Fokusgruppen, Card Sorting oder Workshop-Formate.
  • Durchführung – Geschulte Mitarbeitende leiten die Erhebung. Ihre Mitarbeitenden sprechen in einem geschützten Rahmen, nicht im Beisein interner Hierarchien.
  • Auswertung und Aufbereitung – Wir machen aus komplexen, offenen Antworten verständliche Erkenntnisse. Mit einer Darstellung, die intern anschlussfähig ist.
  • Beratung bis zur Maßnahme – Wir begleiten Sie bei der Kommunikation der Ergebnisse und der Konzeption von Folgeprozessen.

Whitepaper: Qualitative Methoden in der Personalforschung

Möchten Sie sich zunächst einen strukturierten Überblick verschaffen? In unserem Whitepaper zeigen wir die Stärken und Grenzen qualitativer Methoden, stellen konkrete Verfahren vor und erklären, wie Sie quantitative und qualitative Ansätze sinnvoll kombinieren.

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Aktuelle Kundenstimmen:

„Das Team betreut unsere Mitarbeiterbefragung bereits im dritten Jahr und begleitet den Folgeprozess mit Workshops. Die Zusammenarbeit mit SKOPOS VIEW ist vertrauensvoll, die Workshops bringen ständig neue Aspekte zum Vorschein. Wir empfehlen SKOPOS VIEW als zuverlässigen Partner und Experten weiter!“

Eva-Maria Mohnfelder, Leiterin Personalmanagement, duisport – Duisburger Hafen AG

„Wir haben unsere Mitarbeitendenbefragung gemeinsam mit SKOPOS View durchgeführt und die Zusammenarbeit von Beginn an als sehr professionell erlebt. Das Team ist stets auf unsere spezifischen Bedürfnisse eingegangen und hat uns mit einer pragmatischen und zugleich fundierten Beratung unterstützt.
Besonders hervorzuheben sind die hohe Zuverlässigkeit sowie die strukturierte Arbeitsweise während des gesamten Projekts. Auch bei kurzfristigen oder spontanen Anfragen konnten wir uns jederzeit auf eine flexible und schnelle Unterstützung verlassen. Insgesamt eine sehr angenehme und vertrauensvolle Zusammenarbeit.“

Lisa Kirchhoff, Vorstandsreferentin Personal & Soziales, Hamburger Hochbahn AG

„Gemeinsam mit SKOPOS VIEW haben wir eine Befragung entwickelt, die genau zu unserem Unternehmen passt. Wir haben gelernt, wo unsere Stärken liegen und was wir besser machen können. Unsere Ansprechpartner haben für einen reibungslosen Ablauf gesorgt und waren für uns zuverlässig erreichbar.“

Juliane Dill, Hauptabteilung Organisationsberatung TQM & Personalmanagement, Deutsche Rentenversicherung Braunschweig-Hannover

„Ich schätze vor allem die enorm schnelle Reaktionszeit, die Zuverlässigkeit, Flexibilität, Freundlichkeit, Professionalität vom Beginn bis zur Auswertung und darüber hinaus. Bereits in der zweiten Befragung ließen sich sehr schöne positive Entwicklungen in unserem Unternehmen erkennen, auf denen wir weiter aufbauen können.“

Diana Straßer, General Manager Human Resources, Aioi Nissay Dowa Insurance Company of Europe SE

„Ich arbeite bereits seit vielen Jahren mit SKOPOS VIEW zusammen, im Rahmen einer allgemeinen Mitarbeiterbefragung. Die stets freundliche und unkomplizierte Kommunikation sowie die sehr professionelle und fachkompetente Betreuung überzeugen immer wieder. Im Laufe der Jahre gab es hin und wieder Angebote von verschiedenen Wettbewerbern. Das Preis-Leistungs-Verhältnis von SKOPOS VIEW ist jedesmal unschlagbar. Deshalb eine klare Empfehlung!“

Markus Potzel, Leitung Marktforschung und Datenanalyse, Mediengruppe Oberfranken GmbH & Co. KG

„SKOPOS VIEW begleitet unsere Mitarbeiterbefragungen schon seit 2018. Wir bedanken uns für die bisher sehr gute Zusammenarbeit. Die Kommunikation, sowohl per Mail als auch per Telefon lässt keine Wünsche übrig, sodass räumliche Distanz keine Rolle spielt. Die Arbeiten werden zeitnah und zuverlässig umgesetzt. SKOPOS VIEW ist als Partner zur Durchführung einer Mitarbeiterbefragung empfehlenswert. Wir fühlen uns sehr gut betreut.“

Lisa Maurer, Personalentwicklung, ENTEGA AG

„Die Beratung durch SKOPOS VIEW zu unserer Mitarbeitendenbefragung inklusive Folgeprozess war von A bis Z professionell: kundennahe Ausrichtung nach unseren Bedürfnissen, klar strukturiert und mit souveränem Auftritt.“

Jana Lippmann, Personalleitern, Harmonic Drive SE Limburg

Haben Sie Fragen zu qualitativen Methoden?

Wir beraten Sie gerne — unverbindlich und ohne Standardangebot von der Stange. Schildern Sie uns Ihre Situation, und wir zeigen Ihnen, welcher Ansatz für Ihr Unternehmen sinnvoll ist.

6 Gründe für qualitative Methoden.

Probleme aufdecken, Lösungen finden

Decken Sie Probleme auf und finden Sie gemeinsam mit uns potenzielle Lösungen.

Nachbereitung von quantitativen Studien

Wir helfen Ihnen dabei, die Ergebnisse Ihrer Mitarbeitendenbefragungen besser zu verstehen und zu qualifizieren.

Bedeutung verstehen

Zusammen erforschen wir die Bedeutung von Erkenntnissen aus der quantitativen Forschung und Mitarbeitendenbefragungen.

Wertschätzung der Mitarbeitenden

Sie zeigen Ihren Mitarbeiter:innen, dass Sie an ihren Meinungen und Ideen interessiert sind.

Vorbereitung von quantitativen Studien

Durch qualitative Methoden erarbeiten wir vorab die relevanten Themen für eine Mitarbeitendenbefragung und setzen Schwerpunkte.

Mehr Relevanz

Wenn Sie Ihre Erkenntnisse teilen und von externen Beratern vermitteln lassen, erhöhen Sie die Strahlkraft der Befragung.

Ihre Ansprechpartner:innen

Marielle Schweizer
General Manager

Alexis Vozmediano

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Sales & Marketing Manager

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General Manager

Alexis Vozmediano

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Sales & Marketing Manager

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