FoBik – unsere Erfahrungen auf neuem Terrain

Wie wir mit neuen und unbekannten Themen und Techniken umgehen

In unserem Arbeitsalltag begleiten wir unsere Kunden bei der Beantwortung ihrer Fragestellungen: Es geht um Mitarbeiter-zufriedenheit, -commitment, Kommunikation und Zusammenarbeit, Führungskräftefeedbacks, Gesundheitsbefragungen und einige weitere. Über die Jahre hat sich herausgestellt, dass sich viele Unternehmen, unabhängig von Branche und Unternehmensgröße, zwar auf individuelle Art und Weise, aber mit ähnlichen Themen beschäftigen.

Deshalb ist die Freude groß, wenn wir ganz neue Themen und Instrumente für unsere Kunden anwenden dürfen, mit denen wir bis dato noch gar keine Berührungspunkte hatten. So passiert im vergangenen Jahr mit dem Fragebogeninstrument FoBik. Schnell stellten wir jedoch fest, dass wir an dieser Stelle unsere Komfortzone verlassen müssen. Wir haben uns gefragt, wie gehen wir damit um, bisher unbekanntes Terrain zu betreten und nicht von Beginn an für unseren Kunden die Experten sein zu können? Es war auch klar, dass wir nicht immer direkt eine Antwort auf die Fragen des Kunden haben und immer wieder selbst recherchieren müssten. In unserer Gesellschaft hat sich verfestigt, kaum Unsicherheiten und Schwächen zeigen zu dürfen. Da heißt es „Fake it till you make it“. Perfektionismus und hohe Ansprüche an uns selbst kommen noch dazu. So haben auch wir gemerkt, dass es sich zunächst unangenehm anfühlt, eben nicht die Experten sein zu können, die wir normalerweise sind. Denn: Was ist, wenn der Kunde merkt, dass wir unsicher sind?

Wie sind wir mit dieser Situation umgegangen?

Was uns geholfen hat, war Ehrlichkeit gegenüber unserem Kunden. Wir haben offen geäußert, dass wir noch keine Erfahrungen mit diesem für uns unbekannten Thema und Instrument hatten. Selbstverständlich waren wir ziemlich gespannt auf die Reaktion des Kunden. Schließlich hätte er sich nach dieser Aussage direkt nach einem anderen Dienstleister umschauen können. Was wir jedoch erlebt haben, war Verständnis und Dankbarkeit für unsere offenen Worte. So wurde uns der Druck genommen und wir konnten damit starten, Wissen aufzubauen und uns nach und nach zu Experten zu entwickeln. Als Erstes haben wir mit einer Internetrecherche begonnen, um uns über den Fragebogen und die Auswertungsschematik zu informieren. Wir wollten jedoch auch noch einen anderen Blick auf das Thema gewinnen und haben mit Freunden, Familie und Bekannten gesprochen, die in öffentlichen Verwaltungen arbeiten. Sie sind mit der Thematik vertraut und erleben es in ihrem Joballtag. So haben wir uns sowohl inhaltlich als auch persönlich weiterentwickelt und eine erfolgreiche Studie für unseren Kunden durchgeführt.

Unser Fazit: Ehrlichkeit zahlt sich aus. Und wir warten gespannt auf die nächsten Themen, bei denen wir wieder dazulernen dürfen. 🙂

Falls auch Sie sich fragen, was hinter FoBik steckt, haben wir es kurz für Sie zusammengefasst:

Der Fragebogen FoBik wird zur Gewaltprävention an Arbeitsplätzen mit Publikumsverkehr eingesetzt, vor allem in öffentlichen Verwaltungen. Er ist Bestandteil des Aachener Modells. Es greift die unterschiedlichen Facetten von Gewalt auf und strukturiert dieses sehr komplexe Thema in vier verschiedene Gefährdungsstufen ein. Mithilfe des Fragebogens FoBiK können kritische Bereiche oder Arbeitsplätze in eine der beschriebenen Gefährdungsstufen eingeordnet werden. Für jede der vier Gefährdungslagen wird dargestellt, wer in bedrohlichen Situationen wie handeln muss, wie bei einem unvorhergesehenen Ereignis zu reagieren ist und welche technischen und organisatorischen Voraussetzungen ein Betrieb bzw. eine Verwaltung im Vorfeld schaffen muss, um gewalttätige Ereignisse wirkungsvoll zu verhindern.
Quelle: Unfallkasse NRW

Ihre Ansprechpartnerin:

Katharina Zimoch

Katharina Liebig
Consultant

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